Termine
Aktuelles
Online - AtemPause
Gottesdienst feiern
Glauben entdecken
Gemeinschaft erleben
Gemeinsam unterwegs
Pastoralraum Nbg-SW
Ökumene in Eibach
Eine-Welt-Laden
Bücherei
Musik in der Gemeinde
Kindertagestätte
Caritas
Gremien
Hilfe für Flüchtlinge
Spacer
Kontakt
Ansprechpartner
Zuständigkeiten
Netzwerk-Infos
Medienecho
News-Archiv
Geschichte

16. Januar 2019

"Eibacher Wein...":

Neujahrsempfang im Zeichen von Weinstock und Rebzweigen

Fotos: Keil

Ein großer Pfarrsaal voller ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen beim Nuejahrsempfang am Samstag, 12. Januar, war für Pfarrer Michael Alberter "Zeichen für die Lebendigkeit unserer Pfarrei". In seinem Grußwort bedankte er sich herzlich für das Engagement von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den verschiedensten Bereichen des pfarrlichen Lebens. 

 

Rita Schalay, die Vorsitzende des Eibacher Kirchortsrats, nahm in ihrer Ansprache Bezug auf das Motto "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" und gab den Anwesenden Nachdenkenswertes mit auf den Weg.  Eine Fotoschau erinnerte an markante Ereignisse aus dem Leben der Pfarrei und des Pastoralraums im Jahr 2018. Dazu konnten sich die Anwesenden stärken mit Leberkäsbrötchen und Käsebroten.

 

Für Heiterkeit sorgte ein Dialog à la Don Camillo zwischen dem Eibacher Kirchenpfleger (Lorenz Mack) und Gott (Dagmar Adler). Ersterer will den mickerigen "Rebstock" der Pfarrei St. Walburga mit Kunstdünger zu neuer Blüte führen - aber Gott hat seine eigenen Vorstellungen davon: "He, das ist Gift!! - Und im Übrigen: ICH bin der Winzer, nicht du!" 

 

Musikalisch untermalt wurde der Abend vom Chor Cantemus unter der Leitung von Rosalinde Beierkuhnlein. Aber auch der Eibacher Kirchortsrat stellte sein gesangliches Talent unter Beweis und gab die Eibacher Version von "Griechischer Wein" zum besten:

 

Es war schon dunkel, als ich durch Eibach’s Straßen
heimwärts ging.
Da war eine Kirche, aus der das Licht noch
auf den Gehsteig schien.
Ich hatte Zeit und mir war kalt, drum trat ich ein.

Da saßen Menschen mit dunklen Mänteln und mit weißem Haar,
und von der Orgel erklang Musik die vertraut und tröstlich war,
als man mich sah, stand einer auf und lud mich ein....

 

Wer aber denkt, hier würden nur die "guten alten Zeiten" beschworen, der hat sich getäuscht, denn die letzte Strophen machten unüberhörbar Mut zur Zukunft:

 

Und dann erzählten sie von ihren Träumen, wie es könnte sein.
Von vielen Menschen und jungen Leuten, die hier gerne sind,
und einem Pfarrer in mitten seiner Minischar.

Sie sagten sich immer wieder: "Irgendwann kommt es zurück!",
und die Gemeinschaft führt auch in Eibach
zu einem kleinen Glück,
und bald denkt jeder nur daran, wie’s werden kann.

Eibacher Wein
ist nur ein Teil des Ganzen - komm, bleib dabei!
Und wenn ich dann mutig werde liegt es daran,
dass ich immer träume von der Zeit, die werden kann.

 

Ein kleines Dankeschön konnten die Erwachsenen in Form von "Freudentrauben" (rot oder weiß) bzw. die Kinder in Form von Weingummi mit nach Hause nehmen.

 

 


Von: Irene Keil