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Walburga-Jubiläumsjahr
Geschichte

10. August 2010

Eine noble Kirche, ein Meereskrokodil und ein lächelnder Jesus

Preisträgerinnen des Walburga-Rätsels berichten von ihrer Reise

Die beiden jugendlichen Preisträgerinnen des Walburga-Jubiläumsrätsels vom Pfarrfest 2010, Carima Jekel und Anna Walter, lösten am Donnerstag, 5. August, ihren Preis ein: eine Fahrt nach Eichstätt. Hier der Reisebericht der beiden Mädchen:

 

Anna hat den Vormittags-Bericht übernommen:

 

"Unser Ausflug begann um ca. 9 Uhr in Eibach. - Gegen 10.30 Uhr kamen wir bei der Schutzengelkirche in Eichstätt an. Unser spontaner Eindruck dieser Kirche: "Riesig!" "Nobel!". Die Kirche hat insgesamt 567 Engel in Form von Statuen und Gemälden.


Um 11 Uhr besichtigten wir den Dom. Dieser ist wesentlich schlichter als die Schutzengelkirche. Der Dom setzt sich aus mehreren Baustilen zusammen, deutlich sind die unterschiedlichen Stile zu erkennen. Auch das Grab des Heiligen Willibald haben wir besucht.


Anschließend gingen wir ins Dommuseum. Zunächst sahen wir uns den Domschatz an, danach die Walburga-Teppiche. Der eine Teppich stellt einen Stammbaum Walburgas dar, die beiden anderen erzählen ihre Lebensgeschichte. Der älteste Teppich stammt aus einem Nürnberger Kloster und gefiel uns am besten. Die Herstellungsart dieser Kunstwerke nennt man "Wirken".

 

Nach diesem interessanten Vormittag gönnten wir uns eine Pizza."     

 

 

Carima hat die Fortsetzung verfasst:

 

"Am Nachmittag fuhren wir dann zur Willibaldsburg. Dort besichtigten wir als erstes den Bastionsgarten. Dieser Garten sah aus wie aus einem Märchenfilm: Hübsch und gepflegt und voller schöner Pflanzen. Nachdem wir uns an den Blumen satt gesehen hatten, gingen wir in das Museum auf der Burg. Dort war eine Ausstellung über Fossilien, die man in Eichstätt und Umgebung gefunden hatte. Die kleinen Krebse und Fischlein waren noch ganz nett anzusehen, aber das Meereskrokodil war dann schon etwas gruselig.

 

Zum Schluss des Tages gingen wir noch in ein Kloster und besuchten die Schwestern. Schwester Anna erklärte uns vieles und beantwortete unsere Fragen. Sie erzählte uns, dass es im Kloster bestimmte Orte gibt, an denen nicht gesprochen wird, dass sie als einziges Kloster einen lächelnden Jesus am Kreuz haben und dass die Schwestern arbeiten, z.B. in der Schule als Lehrerin, im Garten oder in der Küche. Natürlich wird auch mehrmals am Tag gebetet, das erste Mal schon um halb sechs(!). Und ich muss zugeben, für mich wäre das viel zu früh, um diese Uhrzeit denke ich noch nicht mal ans Aufstehen.  Naja, ich gehe ja Abends auch nicht um acht ins Bett. ;-)

 

Bevor wir nun nach Hause fuhren, gönnten wir uns noch ein Eis und lauschten den Schwestern noch kurz beim Beten.

 

Und so endete ein schöner Tag in Eichstätt!!!"

 

 


Von: Anne Walter und Carima Jekel