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21. November 2016

Der Mut der Barmherzigkeit

Ein wunderbar stimmiger Taizé-Gottesdienst

Versöhnungskirche in Taizé

Am Beginn des Gottesdienstes stand die dankbare Erinnerung an den verstorbenen Manfred Sippel, der sich auf ganz vielfältige Weise in den Jahrzehnten seines Wirkens in Eibach eingebracht hat – so unter anderem auch als Initiator und langjähriger Organisator des jährlichen Taizé-Gottesdienstes am Buß und Bettag. Der Termin des Gedenk-Gottesdienstes in der Johannes-Kirche Samstag, 26.11., 11.00 Uhr, wurde bekannt gegeben.

 

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„Du wirst Gott ähnlich, indem du gütig bist. Suche nach Barmherzigkeit und Güte, um Christus wie ein Gewand anzulegen.“ (Basilius von Caesarea, 4.Jhd)

 

Schon der ökum. Gottesdienst zu Anfang 2016 hatte das Thema des Heiligen Jahres aufgegriffen. Zum Ende des Kirchenjahres rückte der Taizé-Gottesdienst am Buß- und Bettag die Barmherzigkeit nochmal in unsere Mitte. Die Stille, um die wir bereits vor Betreten des Kirchenraumes gebeten wurden, trug dazu bei, dass wir uns sammeln, den Alltag hinter uns lassen konnten.

 

In fünf Abschnitten näherten wir uns mit Texten und meditativen Liedern dem Thema:

 

- Uns der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen

Gott verschließt uns niemals sein Herz. Kehren wir ohne Angst zu Gott zurück, wenn wir uns von ihm entfernt haben. Vertrauen wir ihm!

 

- Immer wieder vergeben

Wenn wir wissen, dass uns vergeben ist und wenn wir selbst vergeben, dann wird uns eine einzigartige Freude geschenkt, die befreit. Dies ist die Quelle des inneren Friedens, den Christus mit uns teilen möchte.

 

- Allein oder mit anderen auf Menschen in Not zugehen

Barmherzigkeit ist nichts Sentimentales. Sie führt uns an unsere Grenzen.

 

- Aus der Barmherzigkeit heraus unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen

In Gottes Herz bilden alle Menschen eine einzige Familie. Legen wir unsere Angst vor Fremden oder anderen Kulturen ab! Das gelingt, wenn wir auf die uns Unbekannten zugehen.

 

- Barmherzigkeit für die ganze Schöpfung

Die Erde gehört Gott, der sie den Menschen anvertraut hat. Darin liegt eine sehr große Verantwortung. Ändern wir unser Alltagsverhalten, achten wir darauf, was wir und wo wir einkaufen und wie wir uns als Bürger verhalten!

 

Die Kollekte des Gottesdienstes war in diesem Jahr für JADWIGA, die Fachberatungsstelle, die sich für die Rechte von Opfern des Frauenhandels einsetzt.

 

Mit einer heißen Tasse Tee um eine wärmende und knisternde Feuerschale stehend ließen wir den Abend nach dem Gottesdienst ausklingen.

 

Ein wunderbar stimmiger Gottesdienst, der Lust auf den nächsten Taizé-Abend machte!

 


Von: Renate Hacker