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3. August 2010

Nicht irdischen Reichtum, sondern Schätze des Himmels sammeln

Mit dem Kirchenchor unterwegs

Erstes Ziel des Kirchenchorausflugs am Sonntag, 1. August, war die einzige Herz-Jesu-Wallfahrt Bayerns, die Herz-Jesu-Kirche auf einem Berg westlich von Velburg. Dieser Ort wurde seit Gründung einer kleinen Grablege im Jahr 1696 immer wieder erweitert – und was erstaunlich ist -  die meiste Zeit über von Eremiten betreut. Zur Zeit lebt in der Eremitei Bruder Antonius, der sich sehr über unseren Besuch gefreut hat und nach dem Gottesdienst in Gesprächen mit Einzelnen gar nicht mehr aufhören wollte zu reden.

 

Während die Herz-Jesu-Kirche dem Eibacher Chor nahezu alleine gehörte, genossen wir ein leckeres Mittagessen inmitten vieler Hungriger im recht bekannten und gut gefüllten Winkler-Bräu in Lengenfeld.

 

Die besondere Attraktion des Nachmittages war eine Führung durch den Kuchlbauer-Turm in Abensberg, ein Turm, der nach den Grundideen von Friedensreich Hundertwasser erbaut wurde "Architektur in Harmonie mit der Natur" und ökologisches Handeln. Ein beeindruckendes Bauwerk, das verbunden mit der Führung durch die Brauerei des Turmbesitzers (und dessen eigener philosophischer Auslegung von da Vincis "letztem Abendmahl"), der lustigen Zwergenparade darin und der weltgrößten Weißbierglas-Sammlung in jedem Fall ein wirksames Mittel gegen das allgemeine Brauerei-Sterben ist.

 

Nicht in einer Kirche, sondern von einer kleinen Mariengrotte in Essing aus ertönte anschließend die Marienvesper bis hinauf zur Burgruine Randeck. In der Ritterschänke daneben durften wir nicht nur gemütlich vespern und der Wirtin ein Ständchen singen, sondern auch einen wunderschönen Ausblick über das Altmühltal genießen.

 

Ein herrlicher Tag, der mit dem Danklied des Chores an den Organisator des Ausfluges, Chorleiter Karl Heindl endete:

 

"Danke dem Karl für seine Mühe,

danke für seinen Einsatz heut’

danke, dass er spät und frühe

diesen Chor betreut!"


Von: Renate Hacker