Bedarf und Vorarbeiten
Immer häufiger und dringender wurden die Anfragen nach Betreuungsplätzen für Kleinkinder (1-3 Jahre) an
Kindergartenleitung und Pfarrei.
Zu prüfen waren:
1. Ist Bedarf vorhanden?
2. Wieviel Platz ist erforderlich für 12 Kleinkinder?
3. Wo kann der Raumbedarfs bereitgestellt werden? In bestehenden Gebäuden oder in einem Neubau?
4. Wie kann die Kinderkrippe finanziert werden?
Das Resultat:
zu 1. Der aus dem Einzugsbereich des Kindergartens (Eibach, Maiach, Hinterhof, Röthenbach-Ost) gemeldete
Bedarf an Krippenplätzen begründet die Notwendigkeit.
zu 2. mindestens 120 m² ,
zu 3. Nutzung vorhandener Fläche im Erdgeschoss des Schwesternhauses und Neubau (als Anbau),
zu 4. staatliche, städtische und diözesane Zuschüsse sowie Restfinanzierung durch Mittel der Pfarrei.
Die Kirchenverwaltung beschloss in der Sitzung vom 12.03.2009 einstimmig, den Kindergarten um eine Kinderkrippe mit 12 Plätzen zu erweitern, sofern die Zuschüsse genehmigt werden.
Der Gesamtfinanzierungsplan wurde aufgestellt.
Mit der Planung der für die Kinderkrippe erforderlichen baulichen Erweiterung des Gebäudes Eibenweg 14 sowie der Erstellung eines detaillierten Kostenplanes und der Durchführung der Ausschreibung wurde Frau Architektin Bettina Reinecke-Karg beauftragt.
Der Plan
Der nach vielen Diskussionen und reiflicher Überlegung zur Genehmigung eingereichte Plan enthält sowohl alten Baubestand wie den neuen Anbau.
Der für die Kinderkrippe umzubauende Bereich des Altbaus ist in grauer Farbe dardestellt.
Der Neubau (=Anbau) ist rot markiert.
Insgesamt umfasst der Bereich der Kinderkrippe 133,5 m² und besteht aus:
- Gruppenraum
- Spielflur
- Ruheraum / Gruppennebenraum
- Sanitärräumen
- Wartebereich für die Eltern
- WC-Besucher
- Umkleideraum
- Eingang mit Abstellraum für Kinderwagen
Baugenehmigung und die Bestätigung der staatlichen und kommunalen Zuschüsse erhielten wir im November 2009.
Die Realisierung
Nach dem Eingang von Baugenehmigung und Zuschussbestätigung konnte mit den Vorarbeiten begonnen werden.
Zuerst wurde der Garten im Bereich des Anbaus gerodet. Herr Bäcker entfernte alle Kleingehölze und Büsche, um Platz für die Bauarbeiten zu schaffen.
Weiter gings im Außenbereich des Kindergartens. Das große Spiel- und Klettergerüst musste einen neuen Platz bekommen. Dafür konnte noch der Boden ausgehoben und planiert werden.
Und dann, ja dann kam der Winter mit Schnee und Eis. ...
Das Ziel ...
Wenn im Sommer 2010 mit dem Jubiläum "60 Jahre Kindergarten St, Walburga" auch die Ein-WEIHE der Kinderkrippe stattgefunden hätte, wäre das Ziel erreicht gewesen.
... verfehlt!
Beim Kindergartenjubiläum mit Pfarrfest konnte zwar der Neubau zur Besichtigung freigeben werden.
Aber die Fertigstellung verzögerte sich dann doch erheblich.
Die ersten Kleinkinder sind trotzdem wie geplant seit 01. September bei uns, aber wir mussten eine
Zwischenlösung schaffen.