Vor 50 Jahren – im Januar 1959 – kündigte Papst Johannes XXIII völlig überraschend die Einberufung eines neuen Konzils an.
Nach dem Grund gefragt, ging er zum Fenster, öffnete es und sagte „Ecco!“ – „Deshalb!“. Frischen Wind brachte das sog. II. Vatikanische Konzil (1962 -1965) wahrhaftig in die katholische Kirche: die Eucharistiefeier in der Landessprache, ein ungewohntes Selbst-Bild der Kirche, ein neues Verhältnis zu den anderen christlichen Kirchen und den Weltreligionen, eine positive Sicht auf die Welt überhaupt, um nur einiges zu nennen.
Manche kirchliche Entwicklungen und Entscheidungen der letzten Jahre haben jedoch nicht nur katholische Christen verunsichert.
Die einen fragen sich: „Gerät das II. Vatikanische Konzil langsam aber sicher in Vergessenheit? Oder möchte man gar bewusst hinter die Beschlüsse des Konzils zurück, weil man sie als Fehlentscheidungen“ wertet? - Die anderen geben zu bedenken: „Hat es andererseits nicht vielleicht auch für Verwirrung gesorgt unter den Gläubigen?“
Das II. Vatikanische Konzil: wie es dazu kam
Großer Zuspruch beim 1. Bildungsabend der Seelsorgeeinheit (7. Oktober 2009)
Mit 72 Zuhörer/innen bis zum letzten Platz gefüllt war der kleine Pfarrsaal von St. Walburga am anlässlich des ersten Bildungsabends der Seelsorgeeinheit Nürnberg-Südwest zum 2. Vatikanischen Konzil.
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Das II. Vatikanische Konzil: worum es eigentlich ging
2. Bildungsabend: "Aggiornamento" - richtig verstanden (11. November 2009)
Rund siebzig Personen hatten durch ihr Kommen ihr Interesse an der Themenstellung bekundet; ein Zeichen, dass die derzeitigen Vorgänge in der katholischen Kirche bei vielen Gläubigen die Frage nach der angemessenen Rezeption der Konzilsbeschlüsse laut werden lassen. [weiter zum Bericht]
Das II. Vatikanische Konzil: was es wirklich gebracht hat
Letzter Teil der Erwachsenenbildungsreihe (2. Dezember 2009)
Noch einmal über fünfzig Teilnehmer/innen aus den drei Pfarreien unserer Seelsorgeeinheit und den Nachbargemeinden fanden sich ein zum dritten Bildungsabend über das II. Vatikanische Konzil.
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Der Referent, Herr Magister Josef Dirnbeck (Wien/Nürnberg), ist bekannt als Autor vieler Fernseh- und Hörfunkbeiträge, Theaterstücke, Comics, Rezensionen sowie einer große Anzahl von Büchern zu kirchlichen Themen. (siehe auch www.members.aon.at/dirnbeck)